Haben deine Pflanzen diesen Sommer gelitten? 3 Schritte, um ihnen bei der Erholung zu helfen

Geschrieben von: Equipo CitySens

Der Sommer kann unseren Pflanzen ganz schön zusetzen.

Hitze, veränderte Lichtverhältnisse, Urlaub, ein paar Tage ohne Wasser – oder zu viel Wasser vor der Abreise – können dazu führen, dass uns nach der Rückkehr trockene Blätter, schlappe Pflanzen oder sogar unerwünschte Schädlinge erwarten.

Doch nur weil eine Pflanze gerade nicht besonders gut aussieht, heißt das noch lange nicht, dass sie verloren ist.

Bevor du sie ersetzt, schau sie dir erst einmal in Ruhe an und gib ihr etwas Zeit. Der September ist ein guter Zeitpunkt, um sie wieder auf Vordermann zu bringen und bei der Erholung zu unterstützen.

Vor dem Start: Schau, was deine Pflanze wirklich braucht

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, ist unser erster Impuls oft: gießen. Und tatsächlich ist das in vielen Fällen genau das Richtige. Aber eben nicht immer.

Gelbe, braune oder hängende Blätter können durch Wassermangel entstehen, aber genauso durch zu viel Wasser, zu viel Sonne, zu wenig Licht oder plötzliche Veränderungen der Standortbedingungen. Bevor du etwas unternimmst, solltest du deshalb zuerst das Substrat prüfen und dir Blätter und Stängel genau ansehen.

Ist das Substrat komplett trocken, beginne vorsichtig wieder mit dem Gießen und achte darauf, dass die Erde gleichmäßig durchfeuchtet wird, ohne dass Staunässe entsteht. Ist sie noch feucht, warte lieber noch etwas ab. Bei CitySens haben wir schon öfter darüber gesprochen, wie wichtig es gerade in den warmen Monaten ist, die Wassermenge anzupassen und sowohl zu wenig als auch zu viel Wasser zu vermeiden.

Dann kann die eigentliche Pflege beginnen.

1. Rückschnitt: Entferne, was sich nicht mehr erholen wird

Ein vollständig vertrocknetes Blatt wird nicht wieder grün.

Wenn du trockene, gelbe oder stark beschädigte Blätter und Stängel entfernst, sieht die Pflanze nicht nur gepflegter aus – du erkennst auch viel besser, welche Teile noch gesund sind.

Ein radikaler Rückschnitt ist dabei nicht nötig. Gerade wenn die Pflanze unter Hitze oder Wassermangel gelitten hat, solltest du lieber Schritt für Schritt vorgehen.

Schneide nur die Bereiche zurück, die eindeutig geschädigt sind, und lasse Blätter stehen, die noch einen größeren grünen Anteil haben. Sie helfen der Pflanze weiterhin, während sich neue Triebe bilden.

TIPP: Verwende eine saubere Schere und achte auf glatte, saubere Schnitte, damit die Stängel nicht verletzt werden.

2. Blätter und Stängel kontrollieren: Gibt es Schädlinge oder Pilzbefall?

Wenn du deine Pflanze ohnehin genauer ansiehst, nutze die Gelegenheit für einen kleinen Gesundheitscheck. Schau besonders auf die Blattunterseiten, neue Triebe, die Übergänge zwischen Blättern und Stängeln sowie auf schwer einsehbare Stellen. Genau dort verstecken sich Schädlinge besonders gern.

Entdeckst du kleine Insekten oder fühlen sich die Blätter klebrig an? Dann könnte ein Schädlingsbefall dahinterstecken.

Blattläuse, Wollläuse, Thripse, Spinnmilben oder Weiße Fliegen gehören zu den häufigsten Schädlingen bei Zimmerpflanzen. Einige saugende Schädlinge hinterlassen außerdem eine klebrige Substanz auf Blättern und Stängeln – ein hilfreicher Hinweis, um einen Befall frühzeitig zu erkennen.

In solchen Fällen kannst du das ECO-Insektizid von CitySens mit Kaliseife verwenden. Es basiert auf Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs und ist dafür gedacht, gegen Insekten, Larven und Eier zu wirken. CitySens empfiehlt es unter anderem bei Weißen Fliegen, Spinnmilben, Thripsen, Wollläusen und Blattläusen.

Hast du Flecken, Schimmel oder andere Anzeichen für Pilzbefall entdeckt?

Wenn es sich um ein Pilzproblem handelt, kann das ECO-Fungizid mit Propolis helfen. Propolis ist ein natürlicher Stoff, der von Bienen produziert wird. Das Produkt von CitySens ist für verschiedene Pilzprobleme wie Mehltau, Botrytis, Fusarium oder Alternaria geeignet.

Entferne außerdem abgestorbene Pflanzenteile und überprüfe die Standortbedingungen. Zu wenig Luftzirkulation und dauerhaft nasse Blätter können bestimmte Pilzerkrankungen begünstigen.

Pflanzenpflege

3. Sobald sie sich erholt: Gib ihr einen kleinen Wachstumsschub

Nach dem Rückschnitt, der Anpassung der Wassermenge und der Kontrolle auf Schädlinge und Pilze heißt es erst einmal: etwas Geduld haben.

Achte auf kleine Zeichen der Erholung: Blätter werden wieder fester, neue Triebe erscheinen oder die Pflanze hört zumindest auf, sich weiter zu verschlechtern.

Sobald sie wieder ausreichend mit Wasser versorgt und stabil ist, kannst du ihr Wachstum mit zusätzlichen Nährstoffen unterstützen.

Die CitySens Pflanzennährstoffe enthalten eine Kombination aus 14 Mineralstoffen und eignen sich sowohl für Pflanzen in Erde als auch für Hydrokulturen.

Dabei gilt eine wichtige Regel: Mehr Nährstoffe bedeuten nicht automatisch eine schnellere Erholung.

Dünge nicht, wenn das Substrat komplett trocken ist, und halte dich immer an die empfohlene Dosierung. Probleme mit Bewässerung, Licht oder Wurzeln solltest du zuerst lösen, statt sie durch zusätzliche Nährstoffe ausgleichen zu wollen.

CitySens Pflanzennährstoffe

Und wenn deine Pflanze mehrere Probleme gleichzeitig hat?

Genau für solche Momente gibt es unser ECO-Pflanzenpflege-Set:

  • Nährstoffe, um das Wachstum deiner Pflanzen zu unterstützen.

  • Kaliseife, zur Behandlung einiger der häufigsten Pflanzenschädlinge.

  • Propolis, zur Unterstützung bei verschiedenen Pilzproblemen.

Außerdem enthält das Set zwei kleine Sprühflaschen zum Anmischen und Auftragen der Anwendungen.

Bevor du eine Pflanze aufgibst, denk daran: Auch Pflanzen haben gute und weniger gute Phasen. Wichtig ist, genau hinzuschauen, herauszufinden, was sich verändert hat und was die Pflanze braucht – und ihr anschließend etwas Zeit zu geben.

Wenn dich also nach dem Urlaub eine deiner Pflanzen nicht gerade von ihrer besten Seite begrüßt: Schneide beschädigte Stellen zurück, kontrolliere sie gründlich und gib ihr, sobald sie wieder stabil ist, einen kleinen Wachstumsschub.

Vielleicht braucht sie einfach nur ein wenig Unterstützung, um wieder weiterzuwachsen.

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